Zeichen #8

Malzeichen des Tieres

Gott erließ die Zehn Gebote als Wegweiser, um uns vor Sünde zu bewahren. Ferner gibt es Gräueltaten wie die LGBTQ+ Ideologie, Opfergaben an Götzen sowie die Einnahme gewisser Speisen. Durch Missachtung seiner Gesetze machen wir uns zum Diener der Sünde und überlassen dem Teufel und seinen Dämonen die Herrschaft über uns selbst. Jesus hat mit seinem Tod am Kreuz den Preis bezahlt, der uns von den Folgen der Sünde freikauft. Jeder, der Jesus als Sühnopfer annimmt, Buße tut und von seinen Sünden umkehrt, erlangt Vergebung und Frieden mit Gott.

Das letzte Buch der Bibel – die Offenbarung des Johannes – warnt zudem vor einem teuflischen „Malzeichen des Tieres“ mit dem Zahlenwert 666, das uns in der Endzeit auferlegt wird. Es wird beschrieben, dass alle Menschen, unabhängig von ihrem sozialen Status, dieses Zeichen an Hand oder Stirn annehmen müssen, damit sie künftig am Handel (Kauf und Verkauf) teilnehmen können. Die Annahme dieses Zeichens ist als Symbol der Unterwerfung unter ein antichristliches System zu verstehen, was unweigerlich zur Trennung von Gott führt und mit der ewigen Verdammnis im Feuersee bestraft wird. Eine Versöhnung mit Gott in diesem Stadium ist aussichtslos.

Fragen / Erläuterungen

Die 10 Gebote
  1. Keine anderen Götter
  2. Gottes Namen in Ehren halten
  3. Kein Bildnis von Gott machen
  4. Den Sabbath (Samstag) heiligen
  5. Die Eltern ehren
  6. Nicht morden
  7. Nicht ehebrechen
  8. Nicht stehlen
  9. Nicht lügen
  10. Nicht begehren, was anderen gehört

Jesus fasst diese Werte im Doppelgebot der Liebe zusammen: „Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und all deinem Verstand. Und liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ (Matthäus 22:37-40). Er ergänzt dies um das Prinzip der Versöhnung: Wer Gottes Vergebung erfahren möchte, muss bereit sein, seinen Mitmenschen zu vergeben (Matthäus 6:14-15). Die Liebe ist somit der Maßstab, an dem sich jedes Handeln misst.

Die Speisegebote

Nach biblischer Überlieferung wurde der Menschheit der Fleischverzehr erstmals nach der Sintflut gestattet. Das Buch Levitikus (3.Mose 11) präzisiert dies durch Speisegebote, die zwischen reinen und unreinen Tieren unterscheiden. Grundsätzlich darf nur Fleisch von reinen Tieren verzehrt werden, die nicht durch natürliche Ursachen wie Krankheit, Alter oder Verletzung verendet sind. Zentrale Verbote nach der Schlachtung betreffen den strikt untersagten Verzehr von Blut (dem Sitz des Lebens), was auch Produkte wie Blutwurst einschließt, bestimmten Gott vorbehaltenen Fettanteilen sowie von Fleisch erstickter oder nicht ausgebluteter Tiere (3.Mose 3:175.Mose 12:23). Ein weiteres Verbot ist Götzenopferfleisch (z.B. Halal), um jeglichen Einfluss fremder Mächte auf das geistliche Leben auszuschließen (Apostelgeschichte 15:2921:25).

Reine Tiere (zum Verzehr erlaubt)

  • Landtiere: Alle Wiederkäuer mit durchgespaltenen Klauen (z.B. Rind, Schaf, Ziege)
  • Wassertiere: Alle Tiere mit Flossen und Schuppen (z.B. Lachs, Forelle, Thunfisch)
  • Vögel: Alle Arten, die nicht explizit als unrein aufgelistet sind (z.B. Huhn, Truthahn, Ente, Gans, Wachtel)
  • Insekten: Ausschließlich Heuschrecke, Solam, Hargol, Hagab

Unreine Tiere (nicht zum Verzehr erlaubt)

  • Landtiere: Alle Tiere mit Pfoten, ohne durchgespaltene Klauen oder die nicht wiederkäuen (z.B. Schwein, Pferd, Esel, Kaninchen, Kamel, Klippdachs)
  • Wassertiere: Alle Arten ohne Flossen und Schuppen (z.B. Schwertfisch, Kugelfisch, Meeresfrüchte)
  • Vögel: Keine Greifvögel und Aasfresser wie Adler, Falke, Bartgeier, Mönchsgeier, Aasgeier, Gabelweihe, Rabe, Strauß, Möwe, Habicht, Käuzchen, Uhu, Nachteule, Fischeule, Schleiereule, Ohreule, Storch, Reiher, Wiedehopf, Fledermaus
  • Insekten: Keine bis auf wenige Ausnahmen
  • Sonstiges: Nichts, was auf dem Bauch kriecht (z.B. Schlange, Schnecke, Wurm) oder auf vier oder mehr Füssen geht (z.B. Maulwurf, Maus, Eidechse, Gecko, Molch, Chamäleon)
Sünden-Liste

Die Bibel thematisiert eine Vielzahl von Sünden und moralischen Verfehlungen. Maßgebliche Leitlinien hierfür bieten beispielsweise die Zehn Gebote (2.Mose 20:1-17) sowie die Auflistung der „Werke des Fleisches“ im Galaterbrief (Galater 5:19-21). Die nachfolgende Übersicht dient als ergänzender Leitfaden, erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Eine detaillierte Version dieser Liste, inklusive der relevanten Bibelzitate, steht hier zum Download bereit.

Egoismus und Einfältigkeit

  • Selbstsucht, egoistisches Handeln
  • Stolz, Hochmut, Überheblichkeit, Prahlerei
  • Geiz, Habgier, Begehren nach Materialismus und weltlichen Dingen
  • Missbrauch von Macht und Autorität
  • Undankbarkeit
  • Verschwendung und Unverantwortlichkeit im Umgang mit Ressourcen
  • Völlerei, Trunkenheit, Ausschweifungen, Sucht (z.B. Alkohol, Drogen, Tabak)
  • Unsinniges Gerede, schmutzige Witze, Fluchen
  • Ungehorsam gegenüber Eltern
  • Sorglosigkeit, Trägheit, Faulheit

Unredlich- und Feindseligkeit

  • Böse Gedanken
  • Diebstahl, Raub
  • Neid, Eifersucht, Rivalität
  • Unaufrichtigkeit, Lüge, falsche Zeugenaussage, Manipulation, Täuschung
  • Verletzung der Eidespflicht, Schwören
  • Bestechung, Ungerechtigkeit, Unterdrückung
  • Unbarmherzigkeit, mangelnde Nächstenliebe
  • Gleichgültigkeit gegenüber der Not anderer, Vernachlässigung und Misshandlung anderer
  • Selbstgerechtigkeit, Urteilen und Verurteilen anderer
  • Verleumdung, üble Nachrede
  • Hass, Feindschaft
  • Unvergebenheit, Unversöhnlichkeit, Bitterkeit, Rache
  • Gewalttätige Handlungen und Kriege (ohne göttliche Erlaubnis)
  • Mord, Selbstmord, Totschlag, Abtreibung

Unzucht

  • Pornografie (porneia = Unzucht), Unreinheit
  • Lustvolles Auge, Begierde, Wollust, Verführung zur fleischlichen Lust
  • Brüste anfassen außerhalb der Ehe
  • Sex außerhalb der Ehe, außereheliche Beziehungen
  • Sex mit sich selbst (Masturbation)
  • Sex mit Tieren (Sodomie)
  • Sex mit Kindern (Pädophilie)
  • Sex unter Gleichgeschlechtlichen (Homosexualität)
  • Sex mit Familienangehörigen
  • Sex während der Menstruation
  • Fremdgehen, Untreue, Ehebruch
  • Scheidung und Wiederheirat, außer bei Tod und erlebter Untreue

Abtrünnigkeit

  • Blasphemie gegen den Heiligen Geist
  • Blasphemie gegen Gott, Entehrung Gottes
  • Unglaube, Abkehr von Gott, mangelndes Gottvertrauen
  • Gleichgültigkeit und fehlende Dankbarkeit gegenüber Gott
  • Versuchung und Ungehorsam gegenüber Gott
  • Ignoranz gegenüber Gottes Geboten und Anweisungen
  • Missachtung des Sabbats (Samstag) als Ruhetag
  • Mangelnde Reue, Verstocktheit, Missbrauch von Gnade
  • Untreue gegenüber Gott, Götzendienst, Anbetung fremder Götter
  • Zauberei, Okkultismus, Spiritismus, Wahrsagerei
  • Falsche Religion, Heuchelei, Scheinheiligkeit, äußere Frömmigkeit
  • Falsche Motive und Eitelkeit
  • Falsche Prophetie und Irrlehren
  • Spott und Verachtung der Propheten Gottes
  • Bildnis von Gott
  • Kindsopferungen

Sonstiges

  • Selbstzerstörung und Vernachlässigung des Körpers
  • Tattoos
  • Zerrissene Kleider
  • Männer in Frauenkleider, Frauen in Männerkleider
  • Männer mit langen Haaren, Frauen mit kurzen Haaren
  • Männer, die sich rasieren oder die Haare rundumher schneiden (zu einer Platte)
  • Unbesonnenes Herrichten der Frau
  • Missachtung der göttlichen Ordnung: Gott > Jesus > Mann > Frau
  • Beten mit Kopfbedeckung als Mann, beten ohne Kopfbedeckung als Frau
  • Predigten durch Frauen
  • Zwei in einem (z.B. Kreuzung zweier Tierarten, Verarbeitung verschiedener Kleiderstoffe)
Gräueltaten

Die Bibel verwendet den Begriff „Gräuel“ für bestimmte Taten, Bräuche und Haltungen, die in Gottes Augen zutiefst abscheulich sind. Ein „Gräuel“ beschreibt eine intensive emotionale Abscheu und steht im direkten Gegensatz zu Gottes Wesen und Wohlgefallen. Theologisch betrachtet kann der Begriff die Gesamtheit aller kultischer wie ethischer Sünden bezeichnen, die dem göttlichen Willen fundamental widersprechen und von Gläubigen unbedingt zu unterlassen sind. Entsprechende biblische Beispiele verdeutlichen, welche Handlungen Gott als Gräuel betrachtet.

Das Malzeichen des Tieres

Die Offenbarung 13:16-17 besagt, dass wir bald nur noch kaufen und verkaufen können, wenn wir das „Malzeichen des Tieres“ an unserer rechten Hand oder Stirn tragen. Doch wobei handelt es sich bei diesem Kennzeichen genau? Hierzu gibt es drei gängige Thesen:

mRNA-Impfstoffe
Manche Bibelausleger verstehen die rechte Hand symbolisch als „Handlung“ und die Stirn als „Geisteshaltung“. Demzufolge müsse kein sichtbares Zeichen an diesen Körperstellen angebracht werden. Unter diesem Aspekt fällt der Verdacht rasch auf die Covid-19-Impfungen. Es sei angemerkt, dass die Injektionen am Arm vorgenommen und die PCR-Tests bis zur Blut-Hirn-Schranke durchgeführt wurden – oft unter Androhung des öffentlichen Ausschlusses. Obschon mRNA-Impfstoffe noch nie in über 30 Jahren Forschung zugelassen wurden, haben sich Milliarden von Menschen dazu hinreißen lassen. Sie alle haben damit unwissentlich an Satans Volkszählung teilgenommen. Eine dämonisch besessene Frau berichtet in einem Video über die wahre Wirkung der Covid-19-Impfung: Sie beschreibt sie als Eintrittsportal für Dämonen und warnt, dass Menschen durch einen verfrühten Tod die Gelegenheit zum errettenden Glauben an Jesus verpassten. Die Impfung ist sicherlich ein Vorläufer des Malzeichens, angesichts dessen, dass die Menschen durch Nanotechnologie in ihrer göttlichen DNA unumkehrbar verändert und mit einer Produkt-ID ausgestattet wurden. Diese Menschen sind als „Geräte“ zu benennen, an denen Big Pharma durch Patentierung angeblich ein Besitzrecht habe.

Bill Gates‘ neues implantierbares Impfstoff-Identifikationssystem – das (Human) Implantable Quantum Dot Microneedle Vaccination Delivery System (mit einem Buchstaben-Zahlenwert von 666) – stellt eines der neuen medizinischen Systeme dar. In Verbindung mit der Kontaktverfolgung zielt es darauf ab, unsere Privatsphäre vollständig zu zerstören. Die Funktionsweise dieses Systems beruht auf einer biochemischen Substanz: einem Nahinfrarot-Bioluminenszenz-Enzym namens Luciferase. Dieses Enzym macht die Quantum-Dot-Impfung über eine spezielle App für Mobilgeräte lesbar. Als nächsten Schritt ist die Einführung des digitalen Geldes (Patent ID: WO/2020/060606) vorgesehen, gekoppelt mit der ID2020.

Implantierbarer Mikrochip
Für alle Geimpften besteht dennoch Grund zur Hoffnung, sofern sie sich den künftigen Maßnahmen widersetzen. Laut jüngster Aussage des WEF müssten CBDCs (digitale Zentralbankwährungen) unter die Haut implantiert werden, um weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Derzeit läuft unwiderlegbar eine weltweite Propaganda für implantierbare Mikrochips, wenngleich diese noch freiwillig sind. In Schweden wurden bereits während der Covid-Pandemie Impfpässe unter die Haut gepflanzt. Selbst die neuen Bankautomaten in Virginia, USA, sind darauf ausgelegt und bieten einen Scanbereich für Impfpass, UV-Identifizierung oder Mikrochip. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis Bargeldbezüge und Lebensmittel nur noch mit dem Malzeichen zugänglich sind. Die Verweigerung dessen führt zwangsläufig zum Ausschluss vom öffentlichen Leben.

Bismillah mit gekreuzten Schwertern
Eine Hypothese besagt, dass die Zahl 666 im griechischen Originaltext mit den Buchstaben Chi (Χ = 600), Xi (ξ = 60) und Stigma (ς = 6) wiedergegeben sei. Das Stigma (ς) und das Xi (ξ) ergeben zusammen den Ausdruck „Bismillah“, was buchstäblich „im Namen von Allah“ bedeutet. Es überrascht nicht, dass islamische Djihadisten das Bismillah auf der Stirn und am rechten Arm tragen. Das hebräische Wort „Yad“ steht sowohl für „Arm“ als auch für „Hand“. Wenn man das Bismillah seitlich dreht, zeigt sich eine auffällige Ähnlichkeit zum Codex Vaticanus, einem auf ca. 350 n. Chr. datierten griechischen Dokument. Dreht man zudem das Chi (Χ) um, erhält man zwei gekreuzte Schwerter – die Insignien für den Heiligen Krieg der Terrorgruppe Hamas. Gekreuzte Schwerter werden im Islam weitläufig genutzt, um Eroberung darzustellen.

Das Tier hinter dem Malzeichen

Die Offenbarung beschreibt zwei apokalyptische Tiere, die die Menschheit zur Anbetung und Annahme eines teuflischen Malzeichens drängen werden. Was sind deren Erkennungsmerkmale?

„Das erste Tier aus dem Meer“ (Offenbarung 13:1-8) wird als furchterregende Bestie mit sieben Köpfen (symbolisch für Regierungen) und zehn Hörnern (die Gesamtheit aller souveränen Staaten) beschrieben. Der Teufel wird ihm Macht, Thron und große Gewalt verleihen. Es erlangt Autorität über die ganze Erde, führt erfolgreich Krieg gegen die Heiligen und zeichnet sich durch Stärke, imponierende Größe und politische Macht aus. Es steht für das wiedererstandene Römische Reich unter seinem künftigen Despoten. „Das zweite Tier aus der Erde“ (Offenbarung 13:11-17) wird als Lamm beschrieben, dessen Worte jedoch vom Teufel inspiriert sind. Es vollbringt große Zeichen und verführt zu einem diabolischen Götzendienst, indem es sich im Tempel in Jerusalem göttlich verehren lässt. Dieses Tier verkörpert die religiöse Autorität, den Antichristen. Es sorgt dafür, dass dem ersten Tier ein Bild zur Anbetung erstellt wird und alle das Malzeichen des ersten Tieres annehmen. Somit steht fest: Das Malzeichen ist die Zahl 666 des ersten Tieres, des Weltherrschers, das die vollständige Kontrolle über das Wirtschaftsleben erlangen wird. Wer dahintersteckt, lässt sich erst in der Trübsal endgültig entschlüsseln. Nachfolgend werden zwei Spekulationen näher beleuchtet:

Vatikan / Papst
Die vatikanische Audienzhalle, am 30. Juni 1971 von Papst Paul VI. eröffnet, wird als unverkennbarer Schlangentempel gedeutet. Wir kennen die Schlange als den Widersacher aus dem Garten Eden, getarnt als Ratgeber, aber mit dem eigentlichen Ziel, durch subtile Verlockung vom göttlichen Willen abzubringen. Interessanterweise hat sich Papst Franziskus in einem Video selbst als „das Tier“ bekannt, indem er seinen Auftrag zugab, die Menschen zur Anbetung und Annahme des Malzeichens zu verführen. Unbestreitbar irreführend war gewiss seine Aussage auf dem Petersplatz vom 25. Juni 2014, man solle „keine direkte Beziehung mit Jesus eingehen, weil dies außerhalb der Kirche gefährlich sei“ – eine Behauptung, die die Bibel klar widerlegt (Johannes 10:1-15). Der Papsttitel VICARIVS FILII DEI bedeutet „Statthalter des Sohnes Gottes“ und ergibt in der römischen Zahlensymbolik den numerischen Wert 666. Hinzu kommt, dass der Vatikan den gotteslästerlichen Anspruch erhebt, wie Gott zu sein und Sünden vergeben zu können. Dies wird durch historische Zitate belegt, wie beispielsweise: „Der Papst ist von so großer Würde und so erhaben, dass er nicht nur kein einfacher Mensch ist, sondern so ist, als ob er Gott und der Stellvertreter Gottes wäre“ (Auszüge bei Lucius Ferraris, Papa II, Prompta Bibliotheca, Band 6, S. 25–29) oder „Wir nehmen auf dieser Erde die Stelle Gottes, des Allmächtigen ein“ (Encyclical Letters of Leo XIII, S. 304). Die biblische Offenbarung 13:5 besagt zudem, dass dem Tier Macht gegeben wurde „zweiundvierzig Monate lang“. Da ein Tag in der biblischen Prophetie für ein Jahr steht (Hesekiel 4:6), sollte die Herrschaft des Tieres 1’260 Jahre währen. Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt, dass im Jahr 538 n. Chr. die letzte der drei Mächte, die im Kampf mit dem Papsttum standen, vernichtet wurde. Der Papst hatte sich damit seinen religiös-politischen Herrschersitz gesichert. Dies markierte den Beginn der Herrschaft des päpstlichen Roms über Europa. Addiert man 1’260 Jahre zu 538 n. Chr., gelangt man exakt in das Jahr 1798 n. Chr. An diesem Punkt, so die Interpretation, erfüllte sich die Prophezeiung, wonach eines der Häupter des Tieres „tödlich verwundet scheint“ (Offenbarung 13:3). Tatsächlich geschah 1798 etwas Bemerkenswertes: Die päpstliche Macht wurde empfindlich getroffen, als Napoleon den französischen General Berthier nach Rom entsandte, um den damaligen Papst gefangen zu nehmen.

Islamischer Messias „Mahdi“
Die islamische Eschatologie beschreibt zwei Schlüsselfiguren, die am Ende der Zeit auftreten werden: den Mahdi und den Propheten Isa. Der Mahdi, ein Nachkomme des Propheten Mohammed, soll als Weltherrscher die muslimische Gemeinschaft vereinen. Ihm zur Seite steht der Prophet Isa, die muslimische Version von Jesus. Im Islam wird Isa nicht als gekreuzigt, sondern als von Allah in den Himmel erhoben betrachtet, um vor dem Jüngsten Tag auf die Erde zurückzukehren. Seine Mission beinhaltet die Bekämpfung des Dajjal (einer Figur ähnlich dem Antichristen im Christentum) und die Wiederherstellung des Glaubens an die Einheit Gottes. Im Klartext bedeutet dies, dass er als radikaler Islamist alle Menschen töten wird, die eine Konvertierung zum Islam verweigern. Dies kommt nicht unerwartet, da im Koran die weltweite Islamisierung verheißen wird (Sure 9:33; Sure 48:28; Sure 61:9). Andersgläubige sind ihre Feinde, die bis zum Tod bekämpft werden müssen (Sure 2:193; Sure 8:39; Sure 4:91).

Bin ich verloren als Träger des "Malzeichens des Tieres"?

Obschon Gott alle Sünden zu vergeben bereit ist (außer die Lästerung des Heiligen Geistes), ist die Annahme des Malzeichens in der finalen Bewährungsphase verhängnisvoll. Laut Offenbarung 14:9-11 hat sie die ewige Verdammnis im Feuersee zur Folge.

Aus diesem Grund rate ich eindringlich dazu, das Malzeichen niemals anzunehmen – auch nicht zur Überbrückung der Krisenzeit, mit der Absicht, es später zu entfernen. Es ist ein Symbol für die bewusste Akzeptanz des antichristlichen Systems; eine Form der Anbetung und Unterwerfung. Wer diesen Pakt mit dem Teufel eingeht, wird ihm nicht entkommen. Das Malzeichen unterbindet den freien Willen; dieser Effekt ist mit einer Lobotomie vergleichbar und mündet in einem irreversiblen, zombieähnlichen Zustand.

Bibelverse